Sitzung der K.G. „Löstige Pensionäre vun d’r Poß“ am 20.01.2026

Et jet widder loss!

Die KG „Löstige Pensionäre vun d’r Poß“, han am 20.01.2026, widder zo ner Sitzung „d’r Leisen Töne“ enjelaade.

Pünktlich um 15:00 Uhr zieht der Elferrat, der Sitzungspräsident und das Kinder- und Jugendtanzkorps der „KG Dürscheider Mellsäck“ in den Festsaal des „Hotel Pullman Cologne“ ein.   — Erste „Strüßje“ fliegen durch den Saal.
Unser Präsedöres, Udo Beyers, begrüßt die Gäste mit seiner herzlichen Art.
Zugleich muss er einen Wermutstropfen verkünden. Ab 2027 wird der
„Löstige Nachmittag“ nicht mehr im „Hotel Pullman Cologne“ stattfinden können, da das Hotel im Dezember 2026 geschlossen wird und zukünftig nicht mehr für Karnevalsveranstaltungen zur Verfügung steht. Man sei bemüht einen neuen Veranstaltungssaal zu finden.
Im Anschluss konnten die Tanzmäuse loslegen. Wahnsinn was diese junge Tanzgruppe dargeboten hatte. Das Publikum war begeistert und forderte die erste Zugabe.
Bevor dann die Zugabe erfolgte wurde eine kurze Pause eingelegt und es fand ein ernster, nachdenklicher Moment statt.

„ALAAF, MER DUN ET FÖR KÖLLE“ unter dem Sessionsmotto erfolgte die Übergabe eines Schecks über 444,44 € durch die Vertreter der KKV „Unger Uns“, der KG „Löstige Pensionäre vun d’r Poß“ und dem Heimatverein „Alt Köln“ an eine Vertreterin der „Rundschau Altenhilfe“.

Danach erfolgte die fantastische Zugabe der Tanzmäuse

Der nächste Höhepunkt wurde von unserem Präsedöres angekündigt.
Bühne frei für „Dä Tuppes vum Land“, Jörg Runge.
Mit feinem Gespür für den Kölschen Humor, konnte er das Publikum fesseln und brachte den Saal zum Lachen.

Was auf keiner Sitzung fehlen darf, ist das „Kölner Dreigestirn“!

Aufgepasst: Prinz Niklas, Bauer Clemens und seine Lieblichkeit Jungfrau Aenne und das ganze Schmölzje eroberten den Saal.

Ihr Auftritt vermittelte „Spaß an der Freud“, mit Harmonie und Brauchtumsgenuss gepaart.

Mit der Ankündigung „Ekstase“ von unserem Präsedöres, wurde das Dreigestirn von der Bühne verabschiedet.

Weiter ging es mit Martin Schopps und seinen „Verzällcher“ vom stressigen Lehrerdasein und „Helikoptereltern“.

Seine Krätzchen mit Vorausschau auf die Zukunft der heutigen Schüler, kamen beim Publikum sehr gut an.

Danke Herr Lehrer!

Erstmal genug je schwaat!  —  Jetzt wird gesungen.

Micky Brühl, ein Kölner Urgestein, konnte mit seinem Gesang die Sitzung der L.P.v.d.P. in Stimmung bringen. Es wurde geschunkelt und mitgesungen. Die Stimmung stieg und eine Zugabe wurde lautstark gefordert, die Micky Brühl mit Bravour meisterte.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten begrüßte unser Präsedöres, anwesende Ehrengäste. Unter anderen Stefan Rader, 1. Vorsitzender der KKV „Unger Uns“ e.V., Julia und Norbert Kenter, den Heimatverein und andere Gäste. Nicht zu vergessen die Danksagung für eingegangene Spenden

Die anschließende Pause von 17:30 bis 18:30 Uhr kam zum richtigen Zeitpunkt.
Die Kehle war bereits ausgetrocknet und der Magen knurrte. Eine kleine Stärkung war nötig.

Zeitig ging es mit dem Programm, den erneuten Einzug des Elferrates, weiter.
Ein besonderes „Rahmkamellche“ folgte. Es wurden „Willi und Ernst“ angekündig

Siehe da, sie kamen in Begleitung von Vera, erste Vorsitzende der KG „L.P.v.d.P.“.

Eine Überraschung für Udo Beyers unseren Präsedöres. Vera hatte einen „Büggel“ dabei und zauberte hieraus ein Dankeschön für Udo.
2 Mal 11 Jahre Sitzungspräsident bei der KG „L.P.v.d.P.“ müssen gewürdigt werden. Erinnert wurde Udo symbolisch an seine erste Sitzung in übergroßen Schuhen. Als er das Amt übernahm, musste er in große Fußstapfen treten. Mittlerweile füllt er diese mehr als aus. Udo wurde eiskalt erwischt und gerührt ging er auf das Spielchen ein. Es wurde ein besonderer Moment für uns alle.

„Jung dat häs de jood jemaat“

Willi und Ernst verstanden es das Publikum mit ihren Scherzen (Frettchen) zu faszinieren.

Der nächste Künstler, „J.P. Weber mit seiner Flitsch“, wurde angekündigt.

J.P. Weber ist ein Künstler bei dem man ganz genau hinhören muss. Etwas kritisch in Wort und Ton, wurde sein Vortrag vom „Besten Publikum Kölns“ souverän entgegengenommen.

Danach war die Bühne frei für „Ingrid Kühne“.  Eine tolle Vortragskünstlerin, sozial sehr engagiert und das Herz auf den rechten Fleck. Sie zieht sich leider aus dem Karnevalsgeschäft nach der Session 2026 zurück. Es gibt auch noch ein Leben nach dem Karneval. Liebe Ingrid wir danken Dir für deine Karnevalstreue.
Alles Gute für die Zukunft.

Frau Kühne blickte auf ein begeistertes Publikum.

Nun kündigte sich noch ein besonderer Höhepunkt an.

Die „StattGarde Colonia Ahoj e.V.“.

Das ganze Schmölzje der StattGarde Colonia Ahoj, der Spielmannszug, der Shanty-Chor und die Tanzgarde, brachten den Saal zum Kochen. Eine fantastische Darbietung, gespickt mit Akrobatik, Musik und Tanz. Hervorragend einstudiert und modern vorgetragen. Ein Genuss für Augen und Ohren. Das Publikum war so begeistert und bat um eine Zugabe von den schärfsten Schenkeln Kölns. Danach wurde die StattGarde Colonia Ahoj mit Ekstase verabschiedet.

Jetzt war die Bühne wieder frei, um Klaus Wassong für sein 25-jähriges Engagement in der KG „Löstige Pensionäre vun d’r Poss“ zu ehren.

Zum Schluss geht noch ein großes Dankeschön an das Orchester Touché,
unter der Leitung: Günter Undorf und alle Ehrenamtler hinter und vor der Bühne, sowie den Herolden von dem KKV „Unger Uns“ e.V..
Vor dem Ausmarsch des Präsidenten und des Elferrates, stimmten alle noch mal mit ein: „Ne Löstige Pensionär lääf lang, lääf lang, lääf lang.

Es war wieder einmal eine fantastische Karnevalssitzung.

Eure Henriette